Rita Maria DeNigris und Martin Kröger Keramik






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Werkstatt-Philosophie
Rita De Nigris und Martin Kröger
Wenn ein kurzer Text unsere inzwischen weit über 25 Jahre andauernde künstlerische Tätigkeit beschreiben könnte, so wären wir wohl Schriftsteller geworden.
Zusammenfassend kann man uns aber vielleicht als Arbeitsgemeinschaft bezeichnen; eine Arbeitsgemeinschaft aus zwei höchst autonomen Individuen, auch wenn das zunächst paradox klingen mag.
So treiben uns einerseits gemeinsame Auffassungen zu Projekten zusammen, genauso wie es andererseits Zeitabschnitte gibt, in denen die Zusammenarbeit auf die Rolle des Künstlers/der Künstlerin und die des Kritikers beschränkt ist.
In diesem Spannungsfeld entstehen nicht immer zweifelsfrei einer Person zuweisbare künstlerische Ausdruckformen, deren Gemeinsamkeit aber immer in ihrer Qualität und künstlerischen Eindeutigkeit besteht.
Manchmal sind diese aus Keramik…
Schwerpunkt der Arbeiten
Die Plastiken sind aus weichplastischen Tonstücken aufgebaut und bilden unregelmäßige, ihrem „Wachstum“ folgende Volumina mit gefäßähnlichem Charakter.
Die Variationen, zwischen je nach Ansicht wechselnden Konturen und Volumen, bildet die Voraussetzung für die dreidimensionale Malerei: Die abgebildeten Charakterporträts wechseln mit unterschiedlichen Betrachtungswinkeln ihren Ausdruck und verzahnen über die gegenseitige Bedingung Malerei und Plastik.
Technik und Material
Verwendete Masse: Westerwälder Steinzeugmasse
Bemalung: Porzellanengoben und Farbkörper
Brand: Gasofen, reduzierend bei 1280 °C gebrannt





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