Beate Hausen Keramik







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Taunusblick 13 |
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Werkstatt-Philosophie
Meine Arbeit greift sowohl formal als auch in der Oberflächengestaltung die Themen Natur und/versus Kulturlandschaft auf. Dabei geht es mir nicht nur darum, diese Begriffe künstlerisch darzustellen, sondern eine definierte Gewichtung der beiden Themen darzustellen und diese somit in einen Quantitätskontrast zu setzen. Die Grenzbereiche stelle ich manchmal holzschnittartig, fest begrenzt - manchmal diffus, leise ineinander verwoben dar. Warum Perspectiva? Dem Zeichner fällt sicherlich sofort die Fluchtpunktperspektive ein, mir geht es vielmehr um Sichtweise, Standpunkt oder Blickwinkel. Auch die lateinische Übersetzung inspiriert mich: Perspectiva – der Durchblick.
Ich setze perspektivische Linien, um dem Auge die Möglichkeit zu geben auf Wanderschaft zu gehen, den Blickwinkel zu ändern und Illusionen zu bemerken: kleine Standpunktänderungen, die in die Irre führen oder Erinnerungsblitze auslösen. Linien, die sich verlieren, Kanten und Umbrüche, die ins Leere laufen, Glanzlichter, die sich im Felsgestein verlieren...
Fast könnte man sie als Sinnestäuschungen bezeichnen. Ich benutze architektonische Merkmale, um die perspektivischen Darstellungen umzusetzen und zu erzeugen. Im Gegensatz dazu versuche ich, Natur in ihrer Ursprünglichkeit darzustellen. Hier entstehen neue Ideen, hier wird Phantasie geweckt. Durch Fakturierung und Bearbeitung mit verschiedenen Oxiden entstehen eigenartige Felsformationen, Landschaftsbilder, die jeder in seiner eigenen Art und Weise interpretieren kann.
Beate Hausen
Biographie/Qualifikation
- 1958
geboren in Wiesbaden - 1974
Realschulabschluss - 1974 - 1976
Ausbildung zur Flugdatenbearbeiterin - 2006 - 2009
Ausbildung zur Keramikgestalterin
an der Fachschule für Keramik,
Höhr-Grenzhausen
Workshops
- 2007
Reneé Reichenbach, Halle - 2009
Zsuzsana Füzesi Heierli, Ungarn



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