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GRASSI Museum für Angewandte Kunst

Portrait von GRASSI Museum für Angewandte Kunst in 04103  Leipzig



Kontakt

Johannisplatz 5-11
04103 Leipzig
Tel.: 0341 2229100
Fax: 0341 2229200
E-Mail Website

Öffnungszeiten

Ab 4.12. 2007 hat das Museum jeweils
Di - So 10.00 - 18.00 Uhr geöffnet.

Museum eröffnet am 1.12. 2007 seinen ersten großen Ausstellungsrundgang „Antike bis Historismus“

Nach seiner umfassenden baulichen Sanierung und Modernisierung eröffnet das GRASSI Museum für Angewandte Kunst am 1.12.2007 den ersten Teil seiner neu konzipierten Ständigen Ausstellung. Damit nimmt das Museum seine vor dem Zweiten Weltkrieg angestammten Ausstellungsbereiche wieder in Besitz.
Drei Rundgänge der Ständigen Ausstellung Die neu konzipierte Ständige Ausstellung umfasst drei chronologisch geordnete und von der Architektur bestimmten Rundgänge: „Antike bis Historismus“,
„“ und „Jugendstil bis Gegenwart“, die etappenweise bis zum Jahr 2009 eröffnet werden.
Im Oktober 2008 beginnt mit der ersten Grassimesse nach der Sanierung ein vielfältiges Sonderausstellungsprogramm. Dem Museum stehen nach Inbesitznahme aller Ausstellungsflächen insgesamt knapp 5.000 qm zur Verfügung.
Zum ersten Mal seit knapp sieben Jahrzehnten können Reichtum und Vielfalt der großen Leipziger Bürgersammlung neu entdeckt werden. Zahlreiche der ausgestellten Werke werden nach jahrzehntelangem Schattendasein in den Depots wieder für die Öffentlichkeit erlebbar, ein Großteil der Neuerwerbungen aus den letzten Jahren wird überhaupt erstmalig öffentlich präsentiert.

Geschichte des Museums

1874 Eröffnung als zweites Kunstgewerbemuseum in Deutschland
1892 bis 1896 Bau des ersten Grassimuseums am heutigen Wilhelm-Leuschner-Platz aus dem Vermächtnis des Leipziger Bankiers Franz Dominic Grassi
1920 Begründung der Grassimesse unter Museumsdirektor Richard Graul
1925 bis 1929 Bau des neuen Grassimuseums am Johannisplatz als eines der modernsten Museums-Ensembles der Zeit
1939 Kriegsbedingte Schließung der Ständigen Ausstellung
1943 und 1945 Schwere Zerstörung des Gebäudes
1952 Eröffnung einer provisorischen Ständigen Ausstellung in fünf von einst dreißig Schauräumen
1982 Auf Grund des fortschreitenden Gebäudeverfalls Schließung der Ständigen Ausstellung
1994 In fünf neu ausgestatteten Schauräumen ständige Präsentation eines ausgewählten Sammlungsquerschnitts
1997 Wiederbelebung der Grassimesse als jurierte Verkaufsausstellung mit internationalem Profil
2000 bis 2005 Sanierung und bauliche Modernisierung des Grassimuseums
2007 Eröffnung des ersten Rundgangs der Ständigen Aus-stellung „Antike bis Historismus“ in dreißig Schauräumen
2008/2009 Wiederaufnahme der Sonderausstellungstätigkeit und Eröffnung des zweiten Rundgangs der Ständigen Ausstellung „Asiatische Kunst“. Darauf folgt der dritte Ausstellungsrundgang „Jugendstil bis Gegenwart“

Der Name des Mäzens Franz Dominic Grassi (1801 – 1880) verbindet sich in erster Linie mit dem Bauwerk selbst, das heute drei Museen beherbergt.

Sammlungen

Mit seinem erstrangigen Sammlungsbestand reiht sich das GRASSI Museum für Angewandte Kunst weltweit unter die führenden Museen für Angewandte Kunst ein. Die Sammlungen umfassen heute weit über 90.000 Bestandseinheiten des europäischen und außereuropäischen Kunsthandwerks von der Antike bis zur Gegenwart.
Reich vertreten sind die klassischen Sammlungsbereiche Keramik, Porzellan, Glas, Textil, Gold- und Silberarbeiten, Zier- und Gebrauchszinn, unedle Metalle, Schmiedeeisen, Plastiken aus Holz und Stein, insbesondere Bildschnitzwerke der Spätgotik, Möbel und Holzgerät, Münzen und Medaillen.
Profilbestimmende Sammlungsschwerpunkte in nahezu allen Sparten bilden Jugendstil, Art déco und Funktionalismus. Kunsthandwerk und Industriedesign des 20. Jahrhunderts repräsentieren weitere zentrale Sammlungsbereiche. Darüber hinaus beherbergt die Bibliothek umfangreiche Spezial-sammlungen.
Dazu zählen die grafische Blattsammlung mit Ornamentstich- und Vorbildersammlung sowie die Sammlungen Historisches Buch und Fotografie mit einem bemerkenswerten Bestand aus der Frühzeit der Fotografie und einem Schwerpunkt zur Bauhausfotografie.

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